Kleine Schüler - Große Schüler

 

 

 

 

Kinder

 

 

Geben Sie ihrem Kind das Gefühl ein Instrument "lernen" zu dürfen. Lassen Sie ihrem Kind das Gefühl, dass Sie stolz darauf sind, wie es lernt. Geben Sie ihrem Kind Zeit etwas  ohne Stress lernen zu können. Es kommt zu sich und wird Spass daran finden. Üben Sie nur sanften, kontrollierten Druck aus. Setzen Sie mit den aufgegebenen Hausaufgaben ein Lernziel innerhalb einer Zeit. Übergeben Sie ihrem Kind die Verantwortung für das Üben.

 

Nicht .. du "musst" jeden Tag eine halbe Stunde üben. Und ... sagen Sie nie zu ihrem Kind, wenn du nicht übst melde ich dich ab. 

 

Warum?

 

Diese Drohung versteht ihr Kind richtig und wird sie sofort befolgen. Sie haben ja ein cleveres Kind. Hey, ich muss nur nicht üben dann meldet Mama mich ab :-). Und hat schon etwas mehr Zeit zum chillen.

 

Der Spruch eines meiner Kinder vor Jahren "wenn man nicht lernen müsst, wäre das Leben echt cool". Da war er in der vierten Klasse. Heute studiert er.

 

Nach neuesten Forschungen über die Volkskrankheit Kopfschmerzen, sind drei von vier Kindern immer mal wieder davon betroffen. Schulstress und Leistungsdruck gehen hier schon Hand in Hand. Die Ruhe- und Ausgleichsfächer Kunst, Musik und Sport werden in Schulen immer weniger. Gibt es das Fach Kochen, nicht nur für Mädchen, noch? Wär schön.

 

Beim Musizieren werden beide Gehirnhälften unabhängig gefordert. Jede Hand, jeder Finger übt eine andere Bewegung und eine andere Kraft aus. Bei normalen Tätigkeiten werden beim Rechtshänder die linke Gehirnhälfte gefordert. Die rechte Hälfte liegt regelrecht brach. Man kann es mit einem Computer vergleichen - sie haben Speicherplatz den man nicht nutzt. Wenn sie ihn nutzen, arbeitet ihr Computer schneller  und schreit regelrecht nach Input. Ihr Gehirn auch.

 

Einer meiner hochbegabten Schüler sitzt hier im Unterricht manchmal am Klavier und "klimpert", für einen unbeteiligten Zuhörer, einfach vor sich hin. Aber ... mit der Zeit entstehen Melodien, er wendet Gelerntes an, spielt es halt anders. Ich lasse ihn. Er übt in seiner Art. Und ... er ist gut.

 

Auch das ist  Musikunterricht. Halt anders. Seine Mutter sagte mir vor den Ferien, "Herr Stilp, von Ihnen kommt er manchmal total verändert, ganz ruhig und entspannt. Was machen Sie"? Soll ich jetzt sagen, ich mache nichts?

Doch, ich mache etwas... und das Kind auch.

 

Es gibt mehr höher intelligente und hochbegabte Kinder als man denkt. Pfiffig und wissensdurstig. Fördern wir sie.

 

Musik ist ein Instrument um geistig beweglich zu bleiben und um die Feinmotorik zu fördern.

 

 

Wir Erwachsene

 

 

Machen Sie doch auch einmal etwas für sich. Vielleich wandert Ihnen ein Instrument schon seit etlichen Jahren im Kopf herum ... nie ergab sich die Gelegenheit ... ich bin zu alt ...  hätte ich doch bloß früher .... habe den Zeitpunkt verpasst ... habe doch gar keine Zeit dazu.

 

 

Doch!

Sie haben die Gelegenheit!

Sie sind nicht zu alt!

Sie haben den Zeitpunkt noch nicht verpasst!

 

Sie haben Zeit! Nehmen Sie sich Zeit für sich! Nehmen Sie sich wichtig! Es tut gut, wenn man abends vom Job nach Hause kommt, sich dann später einfach hinsetzt und etwas spielen kann.

 

Sie geben sich die Zeit und wir vermitteln Ihnen das Können dazu.

 

 

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